DSL ohne Schufa: Vertrag trotz negativer Bonität

Der DSL-Anschluss gehört zum Alltag dazu. Viele Personen suchen online nach einem neuen Job. Sogar die Steuererklärung wird über das Internet vorgenommen. Ein negativer Schufa-Eintrag kann dir einen Strich durch die Rechnung machen. Dein Antrag wird abgelehnt, da die Bonität nicht ausreichend ist. So klappt es dennoch mit dem DSL-Vertrag.

Wo gibt es DSL trotz Schufa?

Ein Handyvertrag wird öfters wegen der Schufa abgelehnt. Oftmals hat das nichts mit dem Kontostand zu tun. Wer eine Zahlung vergisst, kann sich einen negativen Eintrag einhandeln. In der DSL-Branche herrscht jedoch eine starke Konkurrenz. Deshalb wird nicht jede Anfrage bis ins kleinste Detail überprüft. Deshalb kannst du einen Internet-Vertrag trotz Schufa erhalten.

Tipp: Versuche es einfach mit einer Vertragsanfrage. Im besten Fall wird der Antrag bewilligt. Für die bloße Anfrage entstehen keine Kosten, somit hast du nichts zu verlieren.

Generell hast du die Wahl zwischen Kabelnetzbetreibern, Telefongesellschaften und lokalen Anbietern mit Glasfasernetzen. Das ist eine ganze Menge an konkurrierenden Firmen. Aus diesem Grund nehmen einige von ihnen auch Kunden mit negativer Schufa an.

Wie erhalte ich einen DSL-Vertrag?

Die Schufa soll zur Risikosenkung beitragen. So möchte der Betreiber teure Zahlungsausfälle vermeiden. Doch es gibt einen Ausweg: Der Provider sichert sich einfach mit einer Kaution ab. Du hinterlegst die Summe für 3 bis 6 monatliche Raten. Nach Vertragsende gibt es das Geld in voller Höhe zurück. Solltest du einige Raten nicht beglichen haben, werden die Schulden von der Kaution abgezogen.

Als Alternative kommt ein Prepaid-Vertrag infrage. Hier musst du eine bestimmte Summe im Voraus bezahlen. In der Regel sind es drei Monate. Nun ist der DSL-Anschluss für diesen Zeitraum freigeschaltet. Bleibt die nächste Zahlung aus, wird der Anschluss wieder gesperrt. Dank diesem Prinzip geht der Konzern kein Risiko ein. Schließlich erhält er sein Geld, bevor die Leistung erbracht ist. Bei Prepaid-Verträgen wird auf eine Schufa-Abfrage verzichtet.

Ein normaler Langzeitvertrag ist die bessere Wahl. Das Problem: Oftmals fallen die Kosten bei Prepaid-Verträgen deutlich teurer aus. Daher sollte diese Variante nur als Notlösung dienen.

Kann ich meine Chancen erhöhen?

Ja, das geht tatsächlich. Es gibt einige Tipps, die sich leicht umsetzen lassen. Sie helfen dir dabei, schnelles Internet trotz Schufa zu genießen.

  • Günstiges Angebot auswählen

Eine 100-Mbit-Leitung ist echter Luxus. Du musst dir über den Speed keine Gedanken machen. Doch diese Leistung hat ihren Preis. Schließe lieber einen Vertrag über eine 10-Mbit-Leitung ab. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Bewilligung. Warum ist das so? Kleinere Beträge sind leichter zu bezahlen als größere Summen. Der Anbieter wird eher einen günstigen Anschluss als teures Highspeed-Internet gewähren.

Tipp: Nach einem halben Jahr kannst du den Kundenservice anrufen und nach einem schnelleren Anschluss fragen. Wenn du alle Rechnungen fleißig bezahlt hast, stehen die Chancen auf eine positive Antwort relativ hoch. Du hast dich als treuer und zuverlässiger Kunde ausgezeichnet.

  • Zusatzleistungen streichen

Ein großes Leistungspaket ist sehr interessant. Das kann ein optionaler Telefonanschluss sein. Teure Router fallen ebenfalls in diese Kategorie. Verzichte auf solche Leistungen. Du kannst dir das Modem auch im Einzelhandel kaufen.

Jedes weitere Extra bedeutet für den Anbieter ein finanzielles Risiko. Mit einer negativen Schufa solltest du dem Internetkonzern möglichst wenig Steine in den Weg legen. Das bedeutet: Entscheide dich für einen schlanken Vertrag und schließe jegliche Zusatzleistungen aus.

  • Kurze Laufzeit vereinbaren

Wenn du die Wahl hast, wähle einen Vertrag mit einer geringen Laufzeit. Im besten Fall ist er quartalsweise oder monatlich kündbar. Die kurze Kündigungsfrist senkt das Risiko von Zahlungsausfällen. So bleibt der Anbieter höchstens auf ein oder zwei Raten sitzen. Das ist besser zu verkraften, als wenn der Kunde ein halbes Jahr nicht bezahlt.

Was sollte ich beachten?

Einige Anbieter berechnen optionale Risikoaufschläge. Der ursprüngliche Tarif wird um einige Euro teurer. Das kann auch den Festnetz-Anschluss betreffen, der mit dem DSL-Vertrag kommt. Es fällt ein höherer Minutenpreis beim Telefonieren an. Dafür gibt es keine Schufa-Auskunft. Hier unterscheiden sich die Provider voneinander. Manche begnügen sich mit einer Kaution, da sie genug Sicherheit bietet.

Es hat noch immer nicht geklappt

Die Schufa stellt sich als großes Hindernis heraus, überall gibt es nur Absagen. Kontaktiere den Anbieter und bitte ihn um Sonderkonditionen. Einige Internetfirmen lassen sich darauf ein, vor allem wenn du eine Kaution oder die Zahlung per Vorkasse vorschlägst.

Der letzte Ausweg besteht darin, eine dritte Person um Hilfe zu fragen. Vielleicht kann ein guter Freund den Vertrag auf seinen Namen abschließen. Es sollte sich um einen sehr nahen Bekannten oder um ein Familienmitglied handeln. Nicht aus juristischen Gründen, sondern wegen dem gegenseitigen Vertrauen. Schließlich handelt es sich bei einem Vertrag um eine langfristige Verpflichtung.

Fazit: DSL gibt es auch ohne Schufa

Vor dem Antrag solltest du alle offenen DSL-Schulden begleichen. Negative Schufa-Einträge beim alten Provider sind nicht gerne gesehen. Generell wird eine Schufa-Prüfung durchgeführt. Viele Anbieter zeigen sich jedoch kulant und gewähren die Vertragsanfrage.

Bei einer Absage solltest du den Kopf nicht in den Sand stecken. Es lohnt sich, hartnäckig zu bleiben. Oft führt ein kurzes Telefonat zum gewünschten DSL-Vertrag.

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